Der Hochzeitsfotograf und sein Handwerk

Der Hochzeitsfotograf. Während sich ringsum alles verändert, ist er ein Handwerker geblieben. Auch was die Qualität von guten Hochzeitsfotos angeht wird dies grösstenteils noch identisch bewertet wie früher. Ein gelungenes Hochzeitsbild soll Gefühle, den Geist und die Sinne wecken. Ein gutes Hochzeitsfoto soll den Betrachter aber auch in eine andere Welt transportieren und ihn zwingen, altbekanntes neu zu sehen.

Nachstehend listen wir die  allgemeine Tipps auf, die sich Hochzeitsfotograf beherzigen sollte:

Ein Auge schliessen
Eine Hochzeitsfotografie vermittelt immer nur einen zweidimensionalen Einblick vom Geschehen. Um bereits vor dem Auslösen zu erkennen wie das Hochzeitsfoto später aussehen wird, kann ein Auge geschlossen und aus Daumen und Zeigerfinger der beiden Hände einRechteck geformt werden. Schaut man dadurch hat man bereits einen guten Eindruck davon wie das Resultat schliesslich aussehen wird.

Brautpaar umkreisen resp. Blickwinkel ändern
Wenn die Situation nicht ein blitzschnelles Handeln erfordert, lohnt es sich das Brautpaar zum umkreisen um so einen aussagekräftigen kreativen Aufnahmewinkel zu finden.

Blitzlicht
In dunklen Situation wie in der Kirche oder während des Hochzeitsfestes am Abend kann es sinnvoll sein den Blitz einzusetzen. Aber Achtung: nur massvolles Blitzen lässt das Brautpaar auch gut aussehen. Wenn die Personen aussehen als hätten sie gerade einen Marathonlauf hinter sich ist der Blitz zu stark :-) In diesem Fall empfiehlt es sich den ISO-Wert auf 1600, 3200 oder mehr anzuheben und die Blitzstärke zurückzunehmen.

Detailaufnahmen vom Kleid, den Ringen und Accessoires
Frauen lieben Details. Als Hochzeitsfotograf kann man die Bräute mit kunstvollen Detailaufnahmen vom Hochzeitskleid, den Schuhen, der Handtasche, der Ringe, dem Tischgedeck usw. beeindrucken. Ein erfahrener Hochzeitsfotograf erstellt stets eine Hochzeitsreportage mit einem guten Mix aus Übersichtsaufnahmen, spannenden Momenten und viel Close-Ups (Details).